Konferenz zu Amateursport und Rechtsextremismus in Schwerin

Gefahren und Chancen in der Auseinandersetzung

Sport nimmt eine zentrale soziale Rolle in Deutschland ein. Gerade, aber nicht nur in strukturschwachen, ländlichen Regionen, kann er eine wichtige gesellschaftliche Funktion erfüllen. Werte wie das Erleben von Gemeinsamkeit, Teamgeist und Vielfalt sind wichtige Aspekte, ohne die Demokratie im Großen wie im Kleinen nicht gelingen kann. Auf der anderen Seite können Konkurrenz, die Dominanz des Stärkeren und die Verunglimpfung des Gegners auch zu einer spaltenden Ausrichtung des Sports führen. In Kombination mit gesamtgesellschaftlichen Prozessen können rechtsextremistische Akteur*innen hier ansetzen und versuchen, den Sport und das Vereinsleben für Ihre menschenfeindliche Zwecke zu unterwandern und zu instrumentalisieren. Beispiele hierfür sind entsprechende Versuche im Fußball und im Kampfsport. Somit stellt der Umgang mit Rechtsextremismus nicht nur in der Gesamtgesellschaft, sondern auch insbesondere im Sport eine große Herausforderung dar, der eine Gegenanstrengung und Sensibilität aller bedarf.

Ziel der Tagung ist es, sowohl Möglichkeiten und Chancen, als auch Gefahren, die in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus für den Amateursport entstehen, anhand mehrerer Workshops sowie dem Gespräch, Austausch und Vernetzung von Vereinen, Verbänden, Sporttreibenden, Sportinteressierten, Bildungsarbeiter*innen und Demokratiemultiplikator*innen herauszuarbeiten.

Veranstaltende

RAA Regionalzentrum für demokratische Kultur Westmecklenburg in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung MV und dem Landesportbund MV / MoBiS in Zusammenarbeit mit dem Sportgymnasium Schwerin

Datum/ Zeit/ Ort

22.09.2018/ 10:00 – 16:00 Uhr/ Sportgymnasium Schwerin

Infos/ Anmeldung/ Programm

Nähere Informationen, Anmeldemöglichkeiten sowie einen Downloadlink des Veranstaltungsflyer finden Sie hier:

RAA Mecklenburg-Vorpommern

und hier:

Friedrich-Ebert-Stiftung