18 Jahre nach dem Mord an Alberto Adriano

Tag der Erinnerung 2018 am 11. Juni 2018 im Stadtpark Dessau

In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2000 wurde Alberto Adriano von drei betrunkenen Neonazis im Dessauer Stadtpark zusammengeschlagen. Drei Tage später erlag er seinen Verletzungen. Fünf Tage nach seinem Tod demonstrierten 5.000 Menschen mit Vertretern der Stadt Dessau, des Landes Sachsen-Anhalt sowie der Bundesregierung gegen rechte Gewalt. Seitdem widmen sich Politik und Zivilgesellschaft mit erhöhter Aufmerksamkeit der Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Stärkung einer demokratischen Kultur. Bereits aktive Initiativen gegen rechte Gewalt fanden endlich Gehör und bekamen neue Möglichkeiten der Finanzierung. Dies ermöglichte den Start neuer Projekte, die in der Öffentlichkeit präsent sind und gegen Rechtsextremismus Position beziehen. Medien agierten mit dem Ziel, die Bevölkerung über das Ausmaß des Rechtsextremismus aufzuklären und Handlungsmöglichkeiten zur Stärkung der Demokratie aufzuzeigen.

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„Aktiv für Demokratie und Toleranz 2017" Preisverleihung in Dresden

Initiative "offen.bunt.anders" aus Gräfenhainichen wird am 15. Mai 2018 ausgezeichnet

Viele Menschen in Deutschland leisten durch ihr konkretes zivilgesellschaftliches Engagement im Alltag einen wichtigen Beitrag zur Festigung unserer Demokratie und für ein friedliches Miteinander in unserer Gesellschaft. Sie tun dies oft ganz im Stillen. Um beispielhafte Aktionen für Demokratie- und Toleranzförderung zu sammeln und einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen, hat das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) 2017 zum 17. Mal in Folge den bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ ausgeschrieben. Aus 381 Einsendungen wurden vom Beirat des BfDT 77 Projekte als besonders vorbildlich ausgewählt.

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Reichsbürger – Totalverweigerer von rechts?

Fachtag am 19. April 2018 in Stendal

Etwa 16.500 Reichsbürger zählte das Bundesministerium des Innern nach Erkenntnissen von Bundeskriminalamt (BKA) und Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) Anfang 2018 bundesweit, das ist um die Hälfte mehr als im Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2016 angegeben. Dabei sind rund 1.100 Reichsbürger laut BKA und BfV im Besitz einer waffenrechtlichen Erlaubnis. Eine wachsende Zahl negiert jegliche staatliche Verfasstheit in der Bundesrepublik Deutschland, stellt sich eigene Pässe und Führerscheine aus, zahlt in eigener Währung und versucht, dies – mancherorts auch mit rabiatem Vorgehen – gegen Verwaltung und Justiz durchzusetzen.

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Gegen ein Klima der Angst und Denunziation

Bündnis von Akteur*innen aus Kultur, Gewerkschaft, Jugendhilfe,Wohlfahrt und Kirche weist die diffamierenden Angriffe auf die pluralistische Zivilgesellschaft zurück

Pressemitteilung - Magdeburg, 19. März 2018

Viele Menschen engagieren sich bei zivilgesellschaftlichen Trägern, in Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Parteien und lokalen Initiativen für eine demokratische Alltagskultur. Dieses Engagement in Kultur, Bildung, Wohlfahrtspflege, Kirche und Gewerkschaft wird insbesondere durch rechtspopulistische Akteure diffamiert und in Frage gestellt.

Seit der Landtagswahl vor zwei Jahren verfügt dieser Angriff auf die demokratische Zivilgesellschaft mit der AfD-Fraktion über ein parlamentarisches Podium. Ob durch Redebeiträge im Plenum, durch Kleine und Große Anfragen zu einzelnen Trägern oder durch das Einsetzen einer Enquete-Kommission gegen „Linksextremismus“ - stets werden parlamentarische Kontrollinstrumente durch die AfD genutzt, um das solidarische und vielfältige Miteinander, das eine demokratische Gesellschaft ausmacht, in Frage zu stellen.

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Mobile Opferberatung stellt Jahresbilanz 2017 vor - knapp 200 politisch rechts motivierte Gewalttaten in Sachsen-Anhalt

Rassismus größte Gefahr für die Gesellschaft - Bedrohliche Zunahme antisemitischer Angriffe von Rechts

198 politisch rechts motivierte Gewalttaten mit 291 direkt Betroffenen hat die Mobile Opferberatung für das Jahr 2017 in Sachsen-Anhalt registriert. Dies ist die dritthöchste Zahl rechter Gewalttaten in den letzten zehn Jahren. „Es gibt nach der massiven Zunahme in den beiden Vorjahren (2015: 217, 2016: 265 Angriffe im Vergleichszeitraum) trotz eines Rückgangs keinen Anlass zur Entwarnung“, so eine Sprecherin der Mobilen Opferberatung. 73 Prozent der Angriffe (145) waren rassistisch motiviert. Damit ist deren Anteil an der Gesamtzahl sogar noch weiter gestiegen.

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Solidarität mit Betroffenen rassistischer Gewalt! - Anspruch und Wirklichkeit

Podiumsdiskussion im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus

16.03.2018 18:30, Großer Saal des Stadthauses, Marktplatz 2, 06108 Halle (Saale)

Solidarität mit Betroffenen rechter und rassistischer Gewalt! Eine Forderung - angesichts gesellschaftlicher Machtverhältnisse wichtiger denn je. Doch was heißt das konkret? Was bedeutet es für Betroffene und was für Unterstützer*innen? Und wie wird aus dem Anspruch gelebte Praxis? Darüber wollen wir mit unseren Podiumsgästen ins Gespräch kommen.

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Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus - Inhaltliche und methodische Grundsätze

Bundesverband Mobile Beratung e.V. - Gemeinsames Papier Mobiler Beratungsteams aus allen Bundesländern

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus und für Demokratieentwicklung unterstützt und aktiviert engagierte Menschen, Vereine und Verbände, Initiativen und Netzwerke, Bildungseinrichtungen und Gewerkschaften, Gewerbetreibende, Politik und Verwaltung in ganz Deutschland mit dem Ziel der Stärkung einer menschenrechtsorientierten demokratischen Kultur. Mobile Beratungsteams beraten bei konkreten rechtsextremen, rassistischen und antisemitischen Vorfällen und begleiten die längerfristige Auseinandersetzung mit diesen Phänomenen.

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Gekonnt handeln - gegen Antisemitismus

Bundeszentrale für politische Bildung bietet Trainings zur kritischen Auseinandersetzung in Weimar, Marburg und Bochum an

Sie sind in der politischen Bildung aktiv? Sie beschäftigen sich in Ihrem Arbeitskontext (auch) mit Antisemitismus? Und Sie sind auf der Suche nach erprobten Methoden, um sich vertieft mit diesem Thema auseinanderzusetzen? Schlechte Witze und Beleidigungen, Verschwörungstheorien oder "Juden ins Gas"-Rufe ... die Liste ließe sich beliebig fortsetzen und belegt auf drastische Weise die Lebenswirklichkeit vieler Jüdinnen und Juden, für die Diskriminierung und Vorurteile alltäglich sind. Viele stellen sich Antisemitismus aber auch mutig entgegen. Sie diskutieren, klären auf, organisieren Workshops. Für diese Menschen hat die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb die Methoden-Handreichung "Gekonnt handeln: Kritische Auseinandersetzung mit Antisemitismus" entwickelt.

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Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt 2017

Bewerbungsschluss zum 09. Oktober 2017

In den letzten Jahren ist Sachsen-Anhalt vielfältiger geworden: Aus Geflüchteten und Zugewanderten sind Nachbarinnen und Nachbarn, Mitschülerinnen und Mitschüler und Freundinnen und Freunde geworden. Unmittelbare Begegnungen von Einheimischen und Zugewanderten sind der beste Weg, um Ängste und Abwehr abzubauen und Integration gelingen zu lassen.

Um das Engagement von Einheimischen und Zugewanderten für gelungene Integration und interkulturellen Austausch in Sachsen-Anhalt zu würdigen und zu stärken, wird auch in diesem Jahr der Integrationspreis ausgelobt. Mit dem Integrationspreis werden seit 2010 Vereine, Migrantenorganisationen, Kommunen, Schulen, Unternehmen und andere Institutionen ausgezeichnet, die nachhaltige Projekte im Bereich der Integration umsetzen.

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Einladung Auftaktkonferenz Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit

Am 8. September 2017 in Magdeburg

Das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit wurde gemeinsam mit Partnern und Akteuren aus den Regionen des Landes vor Ort fortentwickelt.  Bedarfe in den Kommunen wurden ermittelt und in die Fortschreibung des Landesprogramms aufgenommen.

Nachdem das neu ausgerichtete Landesprogramm am 13. Juni 2017 im Kabinett beschlossen und der neue Slogan und das Logo durch einen Ideenwettbewerb ausgelobt wurden, soll das neue Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in einer Auftaktkonferenz vorgestellt und über Umsetzungsschritte beraten werden.

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