Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt 2017

Bewerbungsschluss zum 09. Oktober 2017

In den letzten Jahren ist Sachsen-Anhalt vielfältiger geworden: Aus Geflüchteten und Zugewanderten sind Nachbarinnen und Nachbarn, Mitschülerinnen und Mitschüler und Freundinnen und Freunde geworden. Unmittelbare Begegnungen von Einheimischen und Zugewanderten sind der beste Weg, um Ängste und Abwehr abzubauen und Integration gelingen zu lassen.

Um das Engagement von Einheimischen und Zugewanderten für gelungene Integration und interkulturellen Austausch in Sachsen-Anhalt zu würdigen und zu stärken, wird auch in diesem Jahr der Integrationspreis ausgelobt. Mit dem Integrationspreis werden seit 2010 Vereine, Migrantenorganisationen, Kommunen, Schulen, Unternehmen und andere Institutionen ausgezeichnet, die nachhaltige Projekte im Bereich der Integration umsetzen.

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Einladung Auftaktkonferenz Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit

Am 8. September 2017 in Magdeburg

Das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit wurde gemeinsam mit Partnern und Akteuren aus den Regionen des Landes vor Ort fortentwickelt.  Bedarfe in den Kommunen wurden ermittelt und in die Fortschreibung des Landesprogramms aufgenommen.

Nachdem das neu ausgerichtete Landesprogramm am 13. Juni 2017 im Kabinett beschlossen und der neue Slogan und das Logo durch einen Ideenwettbewerb ausgelobt wurden, soll das neue Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in einer Auftaktkonferenz vorgestellt und über Umsetzungsschritte beraten werden.

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Fachtagung „Kultur- und religionssensibles Arbeiten in der Schulsozialarbeit“ am 07. September 2017 in den Franckeschen Stiftungen in Halle/Saale

Einladung der BAG Evangelische Jugendsozialarbeit, Diakonie Deutschland und Diakonie Mitteldeutschland

Mit dieser Veranstaltung wollen die Veranstaltenden bei Fachkräften der Schulsozialarbeit sowie Lehrenden für kultur- und religionssensibles Arbeiten werben, Hintergründe für unterschiedliches Verhalten junger Menschen im Kontext ihrer Sozialisation beleuchten und Erfahrungsräume für vorurteilsbewusstes Handeln schaffen. Für die konkrete Arbeit vor Ort sollen notwendige Voraussetzungen und förderliche Faktoren herausgearbeitet sowie Möglichkeiten und Grenzen aufgezeigt werden.

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„Odin mit uns!“ – Fachtagung zu Wikingerkult und Rechtsextremismus vom 9. – 10. Oktober 2017

Eine Tagung der Regionalen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus in Schleswig-Holstein und der Arbeiterwohlfahrt Schleswig-Holstein

Ob Rituale, Runen, Musik oder Kleidung – Wikingermotive und Mythen dienen der extremen und neuen Rechten als Fundamente für eine Identitätsproduktion, die immer noch in der „Blut und Boden“ Ideologie verankert ist.

Die Fachtagung will aus multidisziplinärer Perspektive mit Expert_innen aus Theorie und Praxis den Verbindungslinien von Wikingerkult und Rechtsextremismus nachgehen.

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Grundkompetenzen im Umgang mit Rechtspopulismus

Modulare Weiterbildung September 2017 - September 2018

Wer, wenn nicht wir …

Durch das Erstarken von Hass und Fremdenfeindlichkeit hat sich unser Land in den vergangenen Jahren stark verändert. Immer wieder erleben wir, dass sich Menschen, die sich für Benachteiligte oder Geflüchtete engagieren, von ihrem Umfeld angefeindet werden. Immer wieder beobachten wir die Hilflosigkeit bei Anderen und bei uns selbst, wenn im Kreis von Freund_innen und Familie plötzlich rechtspopulistische Positionen vertreten werden.

Mit unserem „Netzwerk für Solidarität und Teilhabe“, in dem auch neue Mitglieder willkommen sind, unterstützen wir Menschen, die sich für Gerechtigkeit engagieren und sich hassgeleiteten Auseinandersetzungen entgegenstellen wollen. Dafür haben wir eine modulare Weiterbildung entwickelt, die gezielt an Ihren Bedürfnissen ansetzen will. Als Teilnehmer_in an dieser Qualifizierung können Sie durch unser Projekt zusätzlich Unterstützung in Form von Supervision, Coaching und finanzieller Unterstützung für die Umsetzung kleinerer Projekte erhalten.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, Susanne Brandes und Ludger Nagel

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Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2017 – Ab sofort bewerben!

Zum 17. Mal schreibt das BfDT den bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Einsendeschluss ist der 24. September 2017.

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) schreibt seit 2001 jährlich den bundesweiten Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ aus. Den Gewinner/-innen winken Geldpreise in Höhe von 1.000 bis 5.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Damit unterstützt das von der Bundesregierung gegründete BfDT zivilgesellschaftliche Aktivitäten im Bereich der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung. Demokratie bedeutet, sich in die Angelegenheiten vor Ort einzumischen und beginnt z.B. in der Familie, in der Schule oder in der Freizeit. Wir wollen Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz im Alltag auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement würdigen.

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#Wir sind das Land - Demokratie.Vielfalt.Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt

Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit wird neu ausgerichtet und gestärkt

Sachsen-Anhalt stellt das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit breiter auf und wirbt mit dem Slogan „#Wir sind das Land“ für demokratisches Engagement und ein gelingendes Miteinander. Sozialministerin Petra Grimm-Benne hatte das Programm und das neue Logo im Kabinett vorgestellt.

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Fortentwicklung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit

Dokumentation der Regionalkonferenzen veröffentlicht

Das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit wurde und wird gemeinsam mit interessierten Partnern und Akteuren aus ganz Sachsen-Anhalt weiter entwickelt. Im März und April wurden in vier Regionen des Landes Regionalkonferenzen zur Fortentwicklung der inhaltlichen Programmpunkte durchgeführt. Fehlstellen und Bedarfe wurden ermittelt und in das neue Programm eingearbeitet.

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Wissenschaftliche Expertise zur Weiterentwicklung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit Sachsen-Anhalt

Bericht für das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration hat eine wissenschaftliche Expertise zur Weiterentwicklung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit Sachsen-Anhalt in Auftrag gegeben.

Bedarfe und Fehlstellen wurden ermittelt und in die Fortschreibung zur Neuausrichtung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit aufgenommen.

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Tag der Erinnerung 2017 - 17 Jahre nach dem Mord an Alberto Adriano

12. Juni 2017, ab 15:00 Uhr, Stadtpark Dessau

In der Nacht vom 10. auf den 11. Juni 2000 wurde Alberto Adriano von drei betrunkenen Neonazis im Dessauer Stadtpark zusammengeschlagen. Drei Tage später erlag er seinen Verletzungen. Fünf Tage nach seinem Tod demonstrierten 5.000 Menschen mit Vertretern der Stadt Dessau, des Landes Sachsen-Anhalt sowie der Bundesregierung gegen rechte Gewalt. Seitdem widmen sich Politik und Zivilgesellschaft mit erhöhter Aufmerksamkeit der Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Stärkung einer demokratischen Kultur. Bereits aktive Initiativen gegen rechte Gewalt fanden endlich Gehör und bekamen neue Möglichkeiten der Finanzierung. Dies ermöglichte den Start neuer Projekte, die in der Öffentlichkeit präsent sind und gegen Rechtsextremismus Position beziehen. Medien agierten mit dem Ziel, die Bevölkerung über das Ausmaß des Rechtsextremismus aufzuklären und Handlungsmöglichkeiten zur Stärkung der Demokratie aufzuzeigen. Der Tod von Alberto Adriano hatte nicht nur Auswirkungen auf das Handeln und Denken der Bevölkerung und der Politik, sondern auch auf den Tatort selbst. In Gedenken an Alberto Adriano wurde am 11. Juni 2002 eine Steinstele mit der Aufschrift „Alberto Adriano – Opfer rechter Gewalt – 11. Juni 2000“ am Ort des Geschehens aufgestellt. An der Stele findet jährlich der „Tag der Erinnerung“ statt, zu dem sich Politiker der Stadt Dessau-Roßlau, des Landes Sachsen-Anhalt und der Bundesrepublik Deutschland sowie Menschen aus allen Kulturen versammeln, um allen Opfern rechter Gewalt zu gedenken.

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