Bündnis erstattet Anzeige gegen Personen aus dem Umfeld der neonazistischen Brigade Bitterfeld

PRESSEMITTEILUNG des Bündnis "Gemeinsam gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage Bitterfeld-Wolfen"

Das Bündnis „Gemeinsam gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage Bitterfeld-Wolfen“ hat Strafantrag und Strafanzeige wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung (§130 StGB) und der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten (§111 StGB) erstattet.

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"Neonazistischen Bedrohungen effektiver entgegen treten: Unterstützung für Willkommensinitiativen und Engagierte in der Flüchtlingshilfe"

Workshop am 31.10.2015 in Halle/Saale

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) lädt, in Kooperation mit dem Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene rechter Gewalt, dem Förderverein bundesweite Mobile Beratung und dem Projekt „Demokratie gewinnt!“ des Diakonischen Werkes Evangelische Kirchen in Mitteldeutschland, herzlich ein.

Neonazis bedrohen seit Monaten an vielen Orten diejenigen, die sich für Flüchtlinge und eine offene Gesellschaft engagieren: Betroffene erhalten Drohbriefe, Fensterscheiben von Versammlungsräumen werden zerstört, Autoreifen aufgeschlitzt, Türen eingetreten und in sozialen Netzwerken wie Facebook und twitter regelrechte Hetzkampagnen mit Steckbriefen gestartet.

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"Wer hat hier das Sagen?" - Zivilgesellschaftliches Engagement 2.0

Fachtagung der Amadeu-Antonio-Stiftung am 22. und 23. Oktober 2015

Zivilgesellschaftliches Engagement bekommt mit dem Internet eine neue Notwendigkeit. Mit der Vernetzung der Menschen durch Soziale Medien haben rechte Ideologien Aufwind erfahren. Rechte Ansichten zeigen sich im Netz zunehmend offener – mit gefährlichen Auswirkungen: So geht Anschlägen auf Flüchtlingsunterkünfte heutzutage oft auch eine Kampagne im Internet voraus.

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„Das ist uns ja noch nie passiert…“

400 Menschen protestieren gegen rassistische GIDA-Regional Demo am 28.08.2015 in Dessau-Roßlau/ Geplanter „Abendspaziergang“ konnte erfolgreich verhindert werden

Die Stimmung am Dessauer Rathaus ist noch ruhig, als dort nur unweit der GIDA-Kundgebung ein knallgelber Infotisch aufgebaut wird. Erste engagierte Menschen und interessierte Bürger_innen kommen vorbei, informieren sich über die Gegenaktivitäten des Netzwerkes und die Situation von Flüchtlingen in Deutschland. Ein freundliches Beisammensein stellt sich ein, die ersten Protestutensilien wie Trillerpfeifen und Willkommensbeutel werden mitgenommen und langsam füllt sich der Platz.

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Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Sachsen-Anhalt stellt vielfältiges Material zur Verfügung

Broschüren, Hintergrundinformationen und Handreichungen

Auf der Homepage des Beratungsnetzwerkes gegen Rechtsextremismus in Sachsen-Anhalt stehen ab sofort vielfältige Materialien zum kostenlosen Download bereit. Die Angebotspalette reicht dabei von Broschüren und Hintergrundinformationen über Projektdokumentationen und Handreichungen bis hin zu Filmen.

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Newsletter Informationen der Mobilen Beratung für Opfer rechter Gewalt erschienen

Schwerpunktthema Antimuslimischer Rassismus

Im ersten Halbjahr 2015 hat sich die Zahl der Angriffe auf Flüchtlingsheime im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vervierfacht. Damit setzt sich auch in Sachsen-Anhalt eine Entwicklung fort, vor der die Mobile Opferberatung gemeinsam mit allen anderen unabhängigen Opferberatungsstellen schon zu Beginn dieses Jahres gewarnt hatte. Ein öffentlicher und medialer Diskurs, in dem politisch Verantwortliche einen vermeintlichen „Asylmissbrauch“ herbeireden und Geflüchtete als Bedrohung stigmatisieren ist – wie schon in den 1990er Jahren – untrennbar mit einem Anstieg politisch rechts motivierter Gewalt verbunden.

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10 Punkte für eine Kommunale Willkommensoffensive

Handreichung der Aktion Schutzschild der Amadeu-Antonio-Stiftung

Die steigenden Flüchtlingszahlen stellen Politik und Gesellschaft vor neue Herausforderungen: In Teilen der Bevölkerung finden sich immer wieder rassistische Ressentiments und Vorbehalte gegen die Einrichtung von Flüchtlingsunterkünften. Gleichzeitig findet sich aber auch in der Gesellschaft eine Vielzahl von Menschen, die sich für eine aktive Willkommenskultur einsetzen. Wenn es um die konkrete Lebenssituation der Flüchtlinge geht, sind in ganz praktischer Weise vor allem die Kommunen gefordert. Deswegen stehen sie im Zentrum der „10 Punkte für eine kommunale Willkommensoffensive.“

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"Geh Sterben!" - Hate Speech und Kommentarkultur im Internet

Broschüre der Amadeu-Antonio-Stiftung

Die Debattenkultur im Internet ist aggressiv, verletzend und nicht selten hasserfüllt und bedrohlich. Da ist ein »Geh sterben« schneller getippt als es jemals gesprochen würde. Doch was tun? Wie kann Hate Speech begegnet und eine bessere Debattenkultur etabliert werden? Wer trägt welche Verantwortung? Und was ist eigentlich genau Hate Speech?

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Beratungsprojekte gegen Rechtsextremismus in Anhalt bilanzieren 1. Halbjahr 2015

Landkreis Anhalt-Bitterfeld absoluter Schwerpunkt neonazistischer Aktivitäten und Gewalttaten in der Region

Die Zahlen und Analysen der Beratungsstelle für Opfer rechter Gewalt (OBS) und des Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus (Projekt GegenPart) beschreiben ein deutliches Bild: In der Region Anhalt (Dessau-Roßlau, Landkreis Wittenberg, Landkreis Anhalt-Bitterfeld) gehören rechtsextreme und demokratiefeindliche Bestrebungen zur Realität auf den Straßen und öffentlichen Plätzen. Zwischen Elbe und Saale haben statistisch gesehen viermal wöchentlich Rechtsextremisten Menschen bedroht, Aufmärsche organisiert, Propagandadelikte verübt und zugeschlagen. Die Opferberatungsstelle registrierte im Berichtszeitraum (1. Halbjahr 2015) insgesamt 21 Straf- und Gewalttaten mit einer rechtsextremen Motivation. Damit ist bereits jetzt das Angriffsniveau aus dem Gesamtjahr 2014 (18 Angriffe) überschritten. Diese exorbitante Steigerung ist vor allem mit einer beispiellosen Straftatserie in Bitterfeld-Wolfen zu erklären (mehr dazu hier...). Allein dort mussten in den ersten 6 Monaten des Jahres 17 Delikte gezählt werden.

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Kritik oder Antisemitismus? Eine pädagogische Handreichung zum Umgang mit israelbezogenem Antisemitismus

Broschüre der Amadeu-Antonio-Stiftung

Die Debatten um das Israel-Gedicht von Günter Grass und die Kolumnen auf Spiegel-Online von Jakob Augstein haben gezeigt, dass die Frage, was in Bezug auf Israel Kritik und was Antisemitismus ist, breite gesellschaftliche Diskussionen auslösen kann. Auch in den Bereichen der politischen Bildungsarbeit und Pädagogik sorgt die Frage, was israelbezogener Antisemitismus ist und was dagegen getan werden kann, bei vielen Beteiligten für Verunsicherung.

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